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Abschiede

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Sangesbruder Werner Auris, der uns am 9. November für immer verließ. Er gehörte zu den langjährigen Mitgliedern unseres Chores und war schon bei seiner Gründung im Jahr 2002 mit dabei. Wenige Wochen vor Vollendung seines 80. Lebensjahres ist er plötzlich und unerwartet verstorben. Wir werden ihn als einen freundlichen und zurückhaltenden Menschen in guter Erinnerung behalten. Männergesangsverein “Flora 1877“ e.V.

 

Vor einigen Tagen erhielten wir die traurige Nachricht, dass unser Sangesbruder Dieter Porwich für immer gegangen ist. Sein Platz in unseren Reihen wird leer bleiben. Wir verlieren einen treuen, stimmgewaltigen Sänger und vor allem einen Freund, der immer einen Rat hatte, wenn es Probleme gab. Er war auch dabei, als der Chor 2002 wieder gegründet wurde. Und seit dieser Zeit war er ein Mensch, auf den man sich hundertprozentig verlassen konnte.

Keiner der „Florianer“ wird ihn wohl je vergessen.

                               Männergesangsverein „Flora 1877“ e.V.

 

Das schrieb die Presse (Märkische Oderzeitung vom 22.03.2017):

 

 "Flora 1877 und Eiche 1877 auf der Bühne

Frühlingskonzert der Männerchöre mit Gästen aus Grünheide und Schöneiche in der Giebelseehalle

Petershagen-Eggersdorf (et) Anlässlich seines 140-jährigen Jubiläums hatte der Männer-Gesangsverein „Flora 1877“ zu einem großen Frühlingskonzert in die Petershagener Giebelseehalle geladen. Schließlich geht der Name Flora auf die römische Göttin der Blumen, Blüten und des Frühlings zurück. Fast komplett gefüllt war die große Halle, als die stimmgewaltigen Herren von „Flora 1877“ und „Eiche 1877“ mottogleich für diesen Nachmittag die Hymne „Lasst uns wie Brüder treu zusammenstehen“ anstimmten. Wo es sonst noch an interkommunaler Zusammenarbeit hapert - hier wurde sie zelebriert. Unter der Moderation von Heinz Schaffer gaben vier Chöre der angrenzen-den Gemeinden zunächst dem eigenen, individuellen Timbre Ausdruck.

Um zum Schluss dann Eins zu werden - im finalen Chorgesang der Brandenburg-Hymne „Märkische Heide“. Viele Besucher, die es bis dahin noch auf den Plätzen gehalten hatte, standen nun auf und sangen mit.

Im Kontrast zu den beiden Männerchören hatten zuvor auch die Chorgemeinschaft Schöneiche und der Löcknitzchor Grünheide als gemischter bzw. reiner Frauenchor gestanden. Welch ein Fest der Sangeskunst und des Zusammenhalts in unserer Region, hieß es aus dem Publikum. Das sah auch derspendabelste Vereinssponsor im Umkreis - die Sparkasse Märkisch-Oderland - ebenso. Jenny Broschk und Kollegin überreichten einen 1000-Euro-Scheck mit vielen Wünschen und einer herzlichen Umarmung für Karl-Heinz Schmiedeberg, dem Vorsitzenden. Die mag sowohl dem Dirigenten Volker Lenz und natürlich Karl-Heinz Parduhn gegolten haben, der den Verein 2002 aus dem Dornröschenschlaf weckte."

Zu ergänzen ist, dass auch die Einradtruppe Fred.-V. auftrat und vor allem die einheimischen "Dorfmusikanten" kräftig aufspielten! 

Jubiläumskonzert am 19. März der Mannen von Flora 1877

mit Chören der Region in der Giebelseehalle

140-jährige Sangestradition findet glanzvollen Höhepunkt

Diesen Sonntagnachmittag im März sollten Sie sich im Kalender rot ankreuzen. Am 19.3. wird sich gegen 16 Uhr zur besten Kaffeezeit der MännerGesangsVerein Flora 1877 in der Giebelseehalle ein Stelldichein geben. Schon ab 15 Uhr kann man sich die besten Plätze bei Kaffee und Kuchen sichern, plaudern oder schon mal die begleitende Ausstellung besichtigen. Im Vereinssalon wird es auf Schautafeln und in Schaukästen Sondermünzen großer Komponisten zu betrachten geben, sorgsam ausgewählt und zusammengestellt von Karl-Heinz Parduhn. Über all dem drapiert das vom Klöppelverein nachgebildete historische Flora 1877 - Banner. Begleitend findet sich eine Sammlung von Musikinstrumenten und ein Konvolut der Vereinshistorie. In diesem Zusammenhang wird Karl-Heinz Parduhn auch nicht müde daran zu erinnern, dass „für unsere Region ein gemeinsames Archiv und ein gemeinsames Heimatmuseum längst schon überfällig“ sind. Solcherart Ausstellungen wären den Bürgern dann über längere Zeiträume zugänglich, nicht nur punktuell.

Ortsgeschichte pur, in Wort und Bild wird jedenfalls auch diese Ausstellung verkörpern, und besser kann´s nicht passen zum 650-jährigen Ortsteiljubiläum. Punkt Vier werden dann aber dutzende Männerkehlen anheben, die Luft in Bässen und Tenorstönen in Schwingung zu versetzen. Ob sie es den sonoren Herren von anno dunnemals 1903 (unser Bild) ähnlich tun, können wir nicht wissen. Dass aber diese schöne Tradition gemeinsamer Sangesfreude ihre Fortsetzung findet, alle Achtung! Zumal die Flora-Herren mit Nachwuchssorgen kämpfen und jeder Stimmesmächtige jeden Mittwoch 19.30 Uhr im Vereinssalon der Giebelseehalle gerne willkommen ist. Zur Verstärkung und gleichwohl als Gratulanten werden sie ihr Timbre mit dem dreier Chöre aus der Region vereinen - mit dem Löcknitzchor Grünheide, mit Eiche Fredersdorf 1877 und der Chorgemeinschaft Schöneiche. Also, die Damen im Orte, hereinspaziert, hier gibt es nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen konzentrierte Herrlichkeit. Letztlich zu verdanken ist dies Karl-Heinz Parduhn und weiteren 16 Bürgern, die im Frühjahr 2002 eine Phase der Unterbrechung durch Kriegswirren und mangelndes Interesse beendeten und die Sangeslust wieder in den Ort holten. Um die zwei Dutzend Auftritte haben die Herren seitdem jährlich -zu verschiedensten Anlässen. Und überwinden dabei schon mal unsichtbare Ortsgrenzen, als Vorreiter inter-kommunaler Zusammenarbeit, wenn sie in der Region unterwegs sind oder gemeinsame Übungsabende mit „Eiche Fredersdorf 1877“ abhalten. Wie heißt es doch so schön? Im Lied verjüngt sich die Freude, im Lied ver-weht der Schmerz!

Hartmut Heuschkel

Nachfragen und Infos bei Karl-Heinz Schmiedeberg, 033439-80302, Norbert Stierwald, 033439-7384 oder Karl-Heinz Parduhn, 033439-78790

 

 Fortbestand einer fast 140-jährigen Tradition sichern.
Der Männerchor „Flora 1877“ gehört zum Gemeindeleben dazu -
Eine Herausforderung Nachwuchs zu finden

Petershagen/Eggersdorf (sd).   Die Tradition des Männerchorgesangs im Doppeldorf lässt sich bis zum 7. Dezember 1877 zurückverfolgen. Damals gründete der Lehrer Johann Friedrich Fränz mit tatkräftiger Unter-stützung des Büdners Kowalsky und Albert Catholy als Mitglieder des Vorstands den „Männer-gesangverein zu Petershagen“. Von geschichtlichen und gesellschaftlichen Veränderungen geprägt, erlebte der Verein eine wechselvolle Geschichte, Umbenennungen, Mitgliederwechsel bis die Chorarbeit schließlich ab Anfang der 1970er Jahre ruhte. Doch auf Initiative von Karl-Heinz Parduhn riefen im März 2002 17 sangesfreudige Männer die Tradition mit dem „Männergesangsverein Flora 1877“ wieder ins Leben. Seit dem hat sich die Gesangsgemeinschaft wieder zu einem festen Teil des Gemeindelebens etabliert, die mit ihren Auftritten auch über die Gemeindegrenzen hinweg bekannt und beliebt ist. So gehören der Auftritt auf dem Angler- und Fischerfest in Buckow, das Frühlingskonzert im März und das Weihnachtskonzert ebenso zum Terminkalender wie Auftritte in Altenheimen, zu Geburtstagen, Hochzeiten und anderen Festen. Um die20 Auftritte pro Jahr seien es derzeit, wie Karl-Heinz Schmiedeberg, der seit 2004 Chormitglied ist, schätzt und sogleich ergänzt, dass noch Kapazitäten nach oben vorhanden sind. Hat man einmal den Chor und seine Klangvielfalt live erlebt oder eine der Proben besucht, ist man schnell von der ganz besonderen Atmosphäre und Stimmung gefangen, wie zahlreiche Hörerbestätigen. Von einer positiven Aura, die Freude verbreitet, ist die Rede. Derzeit laufen die Proben für das Weihnachtskonzert in der Petershagener Petrus-Kirche am 4. Dezember auf Hochtouren. Jeden Mittwoch singt und klingt es ab 19.30 Uhr im Probenraum in der Giebelseehalle - nicht selten auch zur Freude der Sportler und Vereine, die parallel trainieren. Das Repertoire umfasst besonders Volkslieder, macht aber auch vor neueren Musik-stilen nicht Halt. „Wir wollen einen breiten Bogen spannen“, ergänzt der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Schmiedeberg. Immer wieder überraschen er und der musikalische Leiter Volker Lenz bei den Proben mit neuen Ideen, Variationen und Liedern, mit denen man ein breiteres Publikum erreichen will. Unter den aktuell 26 Mitgliedern aus dem Doppeldorf, Strausberg, Schöneiche und Bruchmühle herrscht eine familiäre Atmosphäre, die von gemeinsamen Aktivitäten unterstrichen wird. Dieses Jahr wird statt einer Weihnachtsfeier beispielsweiseeine Fahrt nach Tangermünde unternommen. Einen starken Rückhalt erfahren die Musiker von ihren Frauen, die sich im Hintergrund um Organisation, Verpfl egung und Kuchen kümmern. „Vor allem entwickelt man sich gesanglich, aber auch persönlich weiter“, berichtet Holger Krahnke, der seit 2002 „Flora 1877“ angehört. Man benötige keine Notenkenntnisse, solle aber er-kennen können, ob man richtig singt, heißt es auf die Frage, ob jeder mitmachen kann. Wie Willi Tischer mit seinem Akkordeon und Klaus Winkler an der Gitarre aber auch ein paar Solosänger mit kraftvoller Stimme demonstrieren, kann jeder seine Talente und Fähigkeiten einbringen. Stücke können arrangiert werden, um einzelnen Begabungen gerecht zu werden. Wie viele Vereine, kann auch der Männerchor nur mit Nachwuchssängern in eine gesicherte Zukunft blicken. Nicht zuletzt der Tod von Gründungs-mitglied Wolfgang Kipping und der gescheiterte Versuch eines Knabenchores machten diesen Sachverhalt wieder deutlich. Um im nächsten Jahr das 140. Jubiläum feiern zu können, freuen sich die Sänger über Interessierte, die jederzeit die Proben besuchen können und letztlich den Chor verstärken. Mehr auch unter www.flora1877.de. (BAB Lokal-Anzeiger 12./13.11.2016)

 

 

 

 

 

 

   
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